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Châteauneuf-du-Pape
Châteauneuf-du-Pape liegt in der südlichen Rhône, zwischen Orange und Avignon. Die Weinberge sind übersät mit Galets Roulés, runden Steinen, die tagsüber die Wärme aufnehmen und nachts wieder abgeben. Die Appellation lässt dreizehn Rebsorten zu, mit Grenache als wichtigster.
In unserem Sortiment finden Sie Weine aus Châteauneuf-du-Pape unter anderem von Rayas, Château de Beaucastel, Clos des Papes, Domaine de la Janasse, Domaine du Pégau und Le Vieux Donjon. Wer die Rhône weiter entdecken möchte, findet bei uns auch Cornas, Côte-Rôtie und Hermitage.
Rebsorten und Stil
Châteauneuf-du-Pape ist eine der wenigen Appellationen, in denen eine lange Liste von Rebsorten zugelassen ist. In den Rotweinen spielt Grenache in der Regel die Hauptrolle, oft ergänzt durch Syrah und Mourvèdre und mitunter durch kleinere Anteile anderer Sorten. Jedes Haus wählt seine eigene Zusammensetzung, weshalb die Stile stark voneinander abweichen.
Der Rotwein ist warm, großzügig und würzig, mit reifem rotem Obst, Garrigue-Kräutern, Pfeffer und einer weichen, vollen Textur. Es wird auch Weißwein erzeugt, unter anderem aus Grenache Blanc, Roussanne und Clairette, doch er macht nur einen kleinen Teil aus.
Lage und Boden
Die Appellation liegt im südlichen Rhônetal, nördlich von Avignon, rund um das Dorf Châteauneuf-du-Pape. Der Name verweist auf die Zeit, als die Päpste in Avignon residierten und hier Weinberge anlegen ließen. Das Klima ist mediterran: warm und trocken, mit dem kalten, trockenen Mistral als fester Größe, der die Trauben gesund hält.
Das auffälligste Merkmal des Gebiets sind die großen, runden Kieselsteine, die in vielen Weinbergen den Boden bedecken, die Galets roulés. Sie speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts wieder ab, was die Reifung fördert. Darunter liegen unter anderem Lehm, Kalkstein und Sand, was von Parzelle zu Parzelle unterschiedliche Weine ergibt.
Klassifikation und Regeln
Châteauneuf-du-Pape war eines der ersten französischen Weinbaugebiete, das eine eigene Appellation erhielt, und viele spätere französische Regelwerke beruhen auf diesen ersten Regeln. Die Appellation nennt eine außergewöhnlich umfangreiche Liste zugelassener Rebsorten, sowohl rote als auch weiße, und lässt den Erzeugern viel Freiheit bei der Zusammensetzung ihres Weins.
Bemerkenswert ist, dass die Appellation keine gesonderten Ränge oder Crus kennt: Die Qualität wird vor allem vom Erzeuger und der Lage der Parzellen bestimmt. Viele Flaschen tragen ein Relief mit päpstlichen Schlüsseln und Tiara im Glas, obwohl das keine Pflicht ist. Der Wein darf nur aus dem abgegrenzten Gebiet stammen.
Reife und Servieren
Roter Châteauneuf-du-Pape ist in der Jugend zugänglich, doch die besseren Weine gewinnen mit den Jahren an Tiefe und entwickeln Noten von Leder, getrockneten Kräutern und Tabak. Ein junger Wein profitiert von einer Stunde in der Karaffe; bei älteren Flaschen ist vorsichtiges Einschenken wegen eines möglichen Depots ratsam.
Servieren Sie Rotwein bei etwa 16 bis 18 °C. Der Wein passt zu gebratenem Lamm, Wild, Schmorfleisch und würzigen Schmorgerichten aus der Provence. Weißen Châteauneuf trinken Sie besser nicht zu kalt, bei etwa 10 bis 12 °C, zum Beispiel zu Geflügel oder Fisch in einer sahnigen Sauce. Ein nördlicher Nachbar ist Hermitage.
Erzeuger in unserem Sortiment
Diese Erzeuger sind in unserem Châteauneuf-du-Pape-Sortiment vertreten: Rayas, Château de Beaucastel, Clos des Papes (Paul Avril), Domaine de la Janasse, Domaine du Pégau, Le Vieux Donjon, Vieux Télégraphe, Clos Saint-Jean, La Mordorée, Pierre Usseglio, Raymond Usseglio, Ogier (Clos de l'Oratoire des Papes), M. Chapoutier und Lucien Barrot.
Besondere Cuvées
Auf den Etiketten in unserem Sortiment stehen unter anderem Hommage à Jacques Perrin und Roussanne Vieilles Vignes von Beaucastel, Cuvée XXL von La Janasse, Cuvée da Capo von Pégau und Pignan von Rayas.
Mehr von der Rhône
Weitere Weine von der Rhône finden Sie unter Cornas, Côte-Rôtie und Hermitage.










